Freihandel mit Argentinien

Manchmal lohnt es sich eben, auf die Libertäre Partei Schweiz zu hören. Als wir im Juni 2024 Präsident Milei den vollständigen Freihandel zwischen der Schweiz und Argentinien ans Herz legten, schien dies noch wie ein visionärer Traum.

Nun, nur ein Jahr später, hat Bundesrat Parmelin die Feder geführt und das Freihandelsabkommen zwischen EFTA und Mercosur unter Dach und Fach gebracht. Wir nehmen mit einer gewissen Genugtuung zur Kenntnis, dass unser Vorschlag offenbar auf fruchtbaren Boden gefallen ist.

Die Schweiz ist klein, der Binnenmarkt begrenzt – da ist es geradezu töricht, nicht auf freien Handel zu setzen. Freihandel bedeutet nichts anderes, als dass die Schweizer Wirtschaft jährlich Millionen an Zöllen spart – ganz im Sinne von mehr Wohlstand und weniger Staat. In Zeiten, in denen die USA mit neuen Zöllen hantieren, ist der Schritt Richtung Südamerika eine willkommene Option und ein wohltuender Kontrapunkt zur protektionistischen Weltlage.

Natürlich könnte man sagen, Parmelin sei bloss den ökonomischen Fakten gefolgt. Doch wir wollen ihm grosszügig zugestehen, dass er sich dabei an unserer libertären Weitsicht orientiert hat. Schliesslich ist es angenehmer, in die Geschichtsbücher einzugehen, als bloss dem politischen Tagesgeschäft hinterherzuhinken.

Fazit: Die Schweiz hat den richtigen Weg eingeschlagen. Wir gratulieren – und behalten uns das Recht vor, ein klein wenig selbstzufrieden zu lächeln. 😀

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