Medien als Sprachrohre von
Regierung und Verwaltung
Gefährden politisch und moralisch aufgeladene Informationen der Mainstream-Medien die Demokratie?
Öffentliche Leitmedien haben in zentralen politischen Konfliktfeldern – von Energie- und Klimapolitik bis zu „woken“ kulturellen Debatten – ihre kritische Distanz zu Regierung und Verwaltung weitgehend verloren. Wo Kontrolle, kritische Einordnung und Pluralität gefragt wären, herrscht heute „Haltungsjournalismus“ mit moralisch aufgeladenen Narrativen und ein enger Meinungskorridor. Soziale Medien füllen entstandene Lücken nur unzureichend. Es resultieren demokratische Verzerrungen, die dringend nach einer Diskussion zu einer neuen Medienkultur verlangen.
Programmdetails werden später bekanntgegeben.
Referate
Das Auge des Sauron oder Herdentrieb
Wer steuert die Medien?
Wer die Medien nur von aussen kennt äussert immer wieder den Verdacht, dass jemand die Berichterstattung steuert. Trifft das zu und wenn ja, wer steckt dahinter, wenn Journalisten einem bestimmten Thema nachjagen?
Michèle Binswanger erklärt, wie Redaktionen und wie die Dynamik in Medienbetrieben funktioniert.
Die Macht der Medien
Medien, die als «vierte Gewalt» die Bürger vor dem Missbrauch durch die Mächtigen schützen: Das war einmal. Heute stellen sich die meisten Redaktionen und Journalisten in den Dienst der Regierungen. Sie helfen, Staatskritiker zum Schweigen zu bringen und ersetzen Information durch Manipulation.
Stefan Millius zeigt anhand praktischer Beispiele die Mechanismen der Medien auf – und wie man sich vor diesen schützt.
Am selben Tag und Ort findet um 17:00 Uhr die Generalversammlung unseres Netzwerks statt, zu der alle Mitglieder herzlich eingeladen sind.