Corona-Skeptiker sollen Krankenkasse verlassen dürfen

Die Libertäre Partei kritisiert Kurt Fluris Vorschlag, Krankheitskosten für Impfgegner nicht zu bezahlen, als “politischen Opportunismus”. Die Partei fordert ein Modell, in der politische Minderheiten faire, alternative Krankenkassenmodelle wählen können. 

FDP-Nationalrat Kurt Fluri hat mit einem Vorschlag für Empörung gesorgt, dass Ungeimpfte künftig für Corona-bedingte Gesundheitskosten selber aufkommen sollen. Der sonst nicht für liberale Positionen bekannte Nationalrat versucht, die Krankenkasse dazu zu instrumentalisieren, politisch Andersdenkende zu bestrafen resp. gefügig zu machen. Impfgegner sollen schlechter gestellt und dadurch zu einer Impfung genötigt werden. In dieser verkürzten Form ist die Forderung von Herrn Fluri tatsächlich skandalös. 

Es ist durchaus ein freiheitliches Anliegen, dass Gesundheitskosten verursachergerecht getragen werden. Wer ungesund lebt, und höher Kosten verursacht, sollte auch selbst dafür aufkommen (z.B. durch höhere Prämien). Solche Reformen werden von der Libertären Partei begrüsst. Allerdings müssen sie nach objektiven Kriterien vorgenommen werden und nicht als Schnellschüsse aus einer politischen Opportunität heraus. 

Die Corona-Pandemie hat einmal mehr gezeigt, wie stark unterschiedlich die Einstellung zum Thema Gesundheit, Prävention und Impfung in der Schweizer Bevölkerung ist. Die aktuell Grundversicherung, welche für alle den gleichen Leistungskatalog vorsieht, kann diesen Graben nicht überbrücken. Da sich der Konflikt politisch offensichtlich nicht lösen lässt, fordert LP, dass Minderheiten (z.B. Impfgegner, Naturheiler, etc) aus dem Krankenkassenobligatorium aussteigen können, wenn sie einen minimalen privaten Versicherungsschutz nachweisen können. Dadurch sollen möglichst viele Lebensmodelle in den Genuss einer für sie passenden Versicherung kommen. 

Bereits heute ist es so, dass Auslandschweizer, welche nicht dem Krankenkassenobligatorium unterstehen, deutlich bessere und günstigere private Krankenversicherungen abschliessen können. Es ist nicht einzusehen, warum dieses Privileg nicht auch einer in der Schweiz wohnhaften Person zugänglich gemacht werden kann. 

10 Comments

  1. gute Idee! ich möchte dieses Gesundheitssystem nicht noch grösser und mächtiger werden lassen.

  2. Sofort und sehr gerne würde ich meine Krankenkasse Verlassen. Ich zahle viel zu viel, bekomme nur wenig Leistung, das meiste muss ich ohnehin selbst zahlen, und dann bezahlt man noch für einreisende Verbrecher mt mit. All das will ich nicht mehr. Gebt mir bitte mal nen Tipp wie man aus dieser nichtsozialen, zur Zahlung gezwungenden Kaste aussteigen kann.

  3. Wenn man im 21. JH. immer noch glaubt, er bringe Geld auf die Bank und finanziere den Staat, glaubt auch an den Storch, Samichlaus, Osterhasen und eben auch an die Virenexistenz.
    Auch die Branche «Krankheit oder Symptome aus Konfliktbereinigung aus inneren und äusseren Einflüssen, wird mit der Gelddruckerei versorgt, denn Geld ist Planwirtschaft! Das Narrativ Zahler ist vergleichbar mit dem Narrativ Virenexistenz!
    Aber eben, dann müsste man sich von den Geburtsschäden und Vorbeterwissen, verabschieden!

  4. Ich denke, wenn wir die obligatorische KK nicht mehr bezahlen müssen, entspricht das meinem Wunsch!

  5. Ungeimpfte sollen für Krankheitskosten selber aufkommen? Was für eine Menschenverachtende Einstellung Herr Fluri, schämen sie sich in Grund und Boden mit ihren Aussagen und so etwas sagen sie in ihrer parteilichen Position. PFUI!!!
    Aha…dann soll der Alkoholiker, der Adipöse, der Raucher UND vor allem der Allgemein Verimpfte und COVID Verimpfte auch selöber für ALLE Folgekosten selber aufkommen, denn die ImpfNEBENWIRKUNGEN sind dramatisch häufig auftretend. Das System aber negiert ALLE Impfnebenwirkungen, ja sogar den TOD unmittelbar nach der Verimpfung (dieser muss dann zum Glück nichts mehr selber Berappen).
    Aber Sie wissen es ja nicht besser, darum nehme ich sie mit in mein Licht und trage sie weiter bis sie verstanden um was es in Wirklichkeit geht.
    Beste Grüsse
    Manuel Padrutt

  6. SP-Bundesrätin Ruth Dreifuss hat uns das KK-Obligatorium mit krass falschen Behauptungen eingebrockt. Sie hat vor der Volksabstimmung versprochen. die Prämien würden sinken, 54% der Leute haben ihr dummerweise geglaubt und «JA» gestimmt. Seither hat sich die Höhe der Prämien mehr als verdoppelt. Das Obligatorium muss wieder abgeschafft und die damit verbundene starke Expansion des Gesundheitswesen zurückgebunden werden.
    Das KK-Versicherungswesen kann nach dem Modell von Singapur funktionieren, in dem die Einzahlungen auf ein persönliches Konto gehen, das auch innerhalb der Familie übertragbar ist. So besteht ein Anreiz, die Leistungen überlegt in Anspruch zu nehmen, da sie vom eigenen Konto abgebucht werden. Im heutigen System in der Schweiz spielt die Eigenverantwortung keine Rolle, weil die Leistungen unabhängig von den einbezahlten Prämien in Anspruch genommen werden. Das führt teilweise zu einer unverantwortlichen Inanspruchnahme von Leistungen im Gesundheitssektor.

  7. Genau darüber habe ich dieser Tage nachgedacht. Ich bezahle nun schon seit bald 2 Jahren Prämien ohne jeglichen Gegenwert. Das Vertrauen in die Schulmedizin ist durch Corona endgültig den Bach hinunter geschwommen. Also bitte, schafft das Obligatorium ab oder gebt uns die gleichen Rechte wie den Auslandschweizern.

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